Die Körpersprache der Hunde

"Wer hat, der hat..." "Wer hat, der hat..."

Die Rute oder der Schwanz des Hundes ist ein wichtiges Ausdrucksmittel. Je nach Rasse wird sie auch in entspannter Haltung unterschiedlich getragen. Dies müssen Sie bei der Beurteilung des Ausdrucksverhaltens berücksichtigen. Schauen Sie zusätzlich auf die Körperhaltung und Mimik Ihres Hundes. Schwanzwedeln heißt nicht unbedingt, dass sich ein Hund freut. Es ist ein Signal für einen emotionalen Konflikt, der durch der durch Hin- und Her-Bewegung der Rute angezeigt wird. Eine nicht erreichbare Beute, ein Kontrahent dem man imponieren muss, lösen unterschiedliche Wedelbewegungen aus. Je höher der Schwanz, aus der Normalhaltung heraus dabei gestellt wird, desto mehr Imponierhaltung wird gezeigt. Je tiefer der Schwanz beim Wedeln, wie z.B. bei einem Welpen der ein älteres Rudelmitglied begrüßt, desto unterwürfiger ist der Hund - er beschwichtigt sein Gegenüber. Schwanzwedeln dient auch der geruchlichen Kommunikation. Klemmt ein Hund seinen Schwanz zwischen die Beine, dann hat er Angst.

"Mein Ausgangswert!" "Mein Ausgangswert!"

Ohren Augen und Stirn

Bei der Ohrstellung des Hundes nehmen sie den gelassenen ruhigen Hund als Ausgangswert. Auch bei schlappohrigen Hunden kann man an der Ohrbasis ein Aufrichten oder Abknicken der Ohrmuschel erkennen. Bei Hundebegegnungen, wenn sich Ihr Hund gleichwertig oder überlegen fühlt und wenn er aufmerksam ist, sind seine Ohren steil aufgerichtet(auch Schlappohren gehen etwas nach oben). Angelegte Ohren bedeuten Unterlegenheit und Angst. Der Hund beschwichtigt sein Gegenüber und signalisiert Unterwürfigkeit. Auch bei ängstlich aggressivem Verhalten sind die Ohren angelegt.

Augen und Stirn: Beim unterwürfigen Hund wirken die Augen größer, da die glatte Stirn und Ohren nach hinten gezogen werden. Beim überlegenen Drohen wirken die Augen kleiner, da die Stirn nach vorne gezogen wird. Blickfixierung ist eine Drohgeste, die ein überlegener Hund anwendet. Der Unterlegene vermeidet direkten Blickkontakt.

 

Die Körperhaltung der Hunde ist bei Unterwürfigkeit und Ängstlichkeit geduckt, der Hund versucht sich möglichst klein zu machen, um sein Gegenüber zu beschwichtigen. Dies kann bis zur Einnahme der Rückenlage - mit schutzlosem Bauch und Kehle - präsentieren gehen. Je selbstbewusster ein Hund in einer bestimmten Situation ist, desto aufrechter ist auch seine Körperhaltung.

"Gleiche Sprache!" "Gleiche Sprache!"

Die Schnauze (Fang) des Hundes:

Beim defensiven Drohen, d.h. der Hund ist zur Verteidigung bereit, werden die Mundwinkel nach vorne geschoben, der Nasenrücken gekraust und nur im vorderen Bereich werden die Lefzen hochgezogen und die Zähne entblößt. Bei der
Unterlegenheitsmimik werden die Mundwinkel, nach hinten gezogen - sie wirken dadurch länger. Der Hund versucht zu beschwichtigen und die Aggressionen des Gegners zu hemmen. Auch bei ängstlich aggressiven Hunden sind die Mundwinkel nach hinten gezogen, zusätzlich ist der Nasenrücken gekraust, die Lefzen werden hochgezogen und alle Zähne dabei entblößt.


Die Lautsprache der Hunde